Haus am Park

Haus am Park

Berlin, Deutschland

Unser Projekt für den Neubau eines Wohnhauses im Berliner Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf ist als Hofhaus konzipiert. Der U-förmige Baukörper gliedert sich in drei Raumblöcke, die um den Hof angeordnet sind: der offene Wohn- und Essbereich, der private Bereich und die Erschließung. Der doppelgeschossige Wohnraum öffnet sich über ein großes Fenster nach Süden zum angrenzenden Park und zum Garten. Das Haus besitzt eine dunkle Ziegelfassade. Im Inneren kontrastieren Sichtbeton, Holzflächen aus Eiche, helle Holzböden und ein Steinbelag im Innenhof mit der Grundfarbe Weiß der Wand- und Deckenflächen.

Nachhaltigkeit und Ökologisches Konzept

Das Wohnhaus ist ein Effizienzhaus mit besonders Energie sparendem Baustandard. Der Neubau verwendet ökologische Baustoffe und zertifizierte Bauteile. Dazu leistet jeder Baustoff seinen Beitrag. Als Tragstruktur kommt eine Mischung aus Stahlbeton mit Hochlochziegel T8 zum Einsatz. Die Ziegel leisten aufgrund des höheren Wärmedurchlasswiderstands einen entscheidenden Beitrag zur Gebäudeenergiebilanzierung. Ein wichtiges Ziel ist zudem der sparsame Einsatz der Baustoffe. Betonbauteile Wände, Decken und Stützen sind minimiert. Es kommt nachhaltiger Recycling Beton mit CO2 reduziertem Zement zum Einsatz. Die weißliche Färbung dieses Betons ist auch ein wichtiges Gestaltungselement der Sichtbetonwände und des minimalistischen Innenraums. Das Haus wird über eine Geothermie Anlage und Sole-Wasser-Wärmepumpe beheizt und gekühlt. Zudem verfügt das Haus über eine kontrollierte Wohnraumlüftung und zusätzliche Kühldecken. Das Dach ist als Gründach und mit einer Photovoltaik-Anlage geplant.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Aleyna Pakize Mutlu, Giovanna Catullo, Juliana Ambros Cammerer

United-Architektur-Haus-at-the-Park-Lageplan
United-Architektur-Haus-at-the-Park-Wohnzimmer
United-Architektur-Haus-at-the-Park-Wohnen-Küche
United-Architektur-Haus-at-the-Park-Innenhof-Fitnes
United-Architektur-Haus-at-the-Park-Terrasse-Flur

2. Preis, River Pop-up Restaurant, Kanada

River Pop-up Restaurant

Winnipeg, Kanada

Das RAW:almond River Pop-up-Restaurant auf dem zugefrorenen Red River befindet sich im Forks-Viertel, einem wichtigen historischen Ort und öffentlichen Grünraum im Zentrum der kanadische Stadt Winnipeg. Im Zuge des jährlichen Winter Festivals bietet das temporäre Restaurant seinen Besuchern über einen Zeitraum von drei Wochen kulinarische Erlebnisse mit wechselnden Gastköchen.

1) Die Küche als Bühne
Wir schlagen ein rundes Gebäude mit einer zentralen Küche vor, um die das Restaurant organisiert ist. Die sichtbare Zubereitung der Speisen, wie in einem Sushi-Restaurant, wird damit zu einem wichtigen Teil des Besuchserlebnisses und zur Garantie für die Qualität der Speisen.

2) Sinnlicher Raum
Wir wollen Kochen und Essen als ganzheitliches sinnliches Erlebnis präsentieren. Durch Riechen, Schauen, Hören und Schmecken steht in unserem Raumkonzept das Essen als zentrales Element im Vordergrund. Besucher/innen nehmen durch den zentralisierten Raum eine aktive, partizipatorische Rolle im Kochgeschehen ein, die sich von der eines herkömmlichen Restaurants unterscheidet.

3) Der Koch als Künstler
Mit der Inszenierung des Kochs als Künstler möchten wir an das Konzept der beiden zurückliegenden Restaurants anknüpfen und der zunehmend wichtigeren Rolle der Küche im Raumkonzept angemesse Bedeutung beimessen. Im Jahr 2013 waren Sitzplatz und Küche noch getrennte Einheiten, während 2014 die Küchenbox bereits teilweise in den Gesamtraum einbezogen wurde. Für das Jahr 2015 schlagen wir nun einen einzigen Raum für Sitzgelegenheiten und Küche vor.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Taehun Oh, Quentin Rihoux

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United-Architektur-Pop-up-restaurant-RAWalmond-Modell1

Kanzlei Meyer-Köring, Berlin

Kanzlei Meyer-Köring

Berlin, Deutschland

Meyer-Köring ist eine in Bonn und Berlin ansässige Anwaltskanzlei mit über hundertjähriger anwaltlicher Tradition. Ziel der Umgestaltung der neuen Büroräume in Berlin-Mitte war eine inspirierende Atmosphäre für Mandanten und Mitarbeiter durch Offenheit und räumliche Großzügigkeit.
Der Umbau umfasst auch den Entwurf der Möbel für die Konferenzräume, die Kanzleibibliothek mit Wartebereich und die Büros. Innovative Materialien wie Faserzementplatten und Pulver beschichtetes Metallblech unterstreichen die Entwurfsidee der Leichtigkeit. Eine Fuge zwischen Bücherregal und Wand sowie die über der Metallstruktur angehobene Tischplatte machen die Gestaltung im Detail ablesbar.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Katharina Wagner, Julie Biron
Fotos: Giorgi Sautaschvili

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United-Architektur-Kanzlei-Meyer-Köring-Berlin-Umbau-Möbel-office2
United-Architektur-Kanzlei-Meyer-Köring-Berlin-Umbau-Möbel-meeting-room
United-Architektur-Kanzlei-Meyer-Köring-Berlin-Umbau-Möbel-Konfrenzraum
United-Architektur-Kanzlei-Meyer-Köring-Berlin-Umbau-Möbel-Bibliothek

Akademie für Malerei

Akademie für Malerei

Berlin-Charlottenburg, Germany

Die Akademie für Malerei ist eine private Kunstschule und Galerie in Berlin-Charlottenburg. Sie umfasst Atelierräume für Studenten und einen Klassenraum für Gruppentreffen und kleine Ausstellungen. Die Besitzerin, die Malerin Ute Wöllmann, wünschte sich zusätzlichen Platz, um Bilder, Leinwände und Kunstmaterialien zu lagern. Das Projekt steht ganz im Zeichen der Einfachheit und Leichtigkeit. UA schlägt eine Reihe von leichten Holzkonstruktionen vor, die in einer Höhe von 2,20 Metern von der Decke hängen. Es gibt keine Stützen, die den freien Personenfluss behindern könnten. Aus lagerungstechnischen und strukturellen Gründen sind die Konstruktionen in Abteile unterteilt. Sie weisen eine maximale Lagerhöhe von 1,60 m bei einer Tiefe von 1,50 m auf.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Duc Minh Le, Tuan Anh Nguyen, Jerome Schloh, Cédric Razanakoto
Fotos: Frank Hülsbömer

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1. Preis Neues Wohnen, Aulendorf

Neues Wohnen

Aulendorf, Deutschland

Der städtebauliche Ideenwettbewerb hatte die Erarbeitung von Vorschlägen zur Zukunft des Wohnens in Aulendorf zum Ziel. Aulendorf, eine Kleinstadt in Baden-Württemberg, ist durch die Nähe von Stadt und historischer Parklandschaft (Hofgarten und Landschaftspark) geprägt. So wird das besondere Zusammenspiel von Urbanität und Naturraum im Entwurf zur leitenden Idee. Der Entwurf folgt drei Prinzipien: Verzahnung von Stadt- und Grünraum, Maßstäblichkeit im Bestand und Neubau, Verknüpfung von innerer und äußerer Erschließung.

Das Wohngebiet Parkstraße macht die Verzahnung von Architektur und Park erlebbar. Dieses Prinzip funktioniert auf zweifache Weise: Zum einen wird der Landschaftsraum bis an die Erschließungsstraße als neue Bezugskante des Wohngebiets erweitert. Zum anderen erstrecken sich vier lineare Stadtvillen in den Park. Ein innerer Weg durch die Gebäude verbindet die Zwischenräume der Baukörper untereinander. Es entstehen Außenräume vielfältigster Nutzungen: Parkflächen, Gärten, Decks und Plätze, die das Nebeneinander von öffentlichen und privaten Nutzungen ermöglichen.

Das Wohngebiet Safranmoos zeichnet sich durch die Kleinteiligkeit der Bebauung und einen homogenen Charakter aus. Die Einfamilienhäuser sind in Kombinationen als Einzel-, Ketten- und Reihenhäuser angeordnet. Öffentliche Grünstreifen und private Erschließungszonen bilden interne Plätze, die den Kontakt zu den Nachbarn fördern. Jedes Haus hat über einen individuellen Garten Zugang zum angrenzenden Park. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Architekten: Jens Brinkmann, Alejandro Tomás Roldan
Landschaftsarchitektin: Dana Matschek

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Kindergarten am Schloßplatz, Münster

Kindergarten am Schloßplatz

Münster, Deutschland

Städtebauliche Idee: Stadt- und Gartenseite
Unser Entwurf für den Neubau einer Kindertageseinrichtung am Schlossplatz in Münster macht die Unterscheidung von Stadt- und Gartenseite zur zentralen Idee. Mit der Ausrichtung des terrassierten Baukörpers zum Garten nimmt der Entwurf Bezug zum übergeordneten Landschaftsraum der ehemaligen Stadtbefestigung mit Promenade einschließlich der Schanzen. Damit betonen wir die Bedeutung des Grünraums auf dem Entwurfsgrundstück als Qualität für die zukünftige Nutzung als Kindertageseinrichtung.

Räumliche Idee
Die Stadtseite ist als Vorplatz ausgebildet. Hier befinden sich die Fahrrad- und PKW-Stellplätze. Ein Gebäuderücksprung im Erdgeschoss kennzeichnet den großzügigen überdachten Eingang in das Gebäude. Das Eingangsfoyer ist durch eine Glaswand mit dem Mehrzweck-/Bewegungsraum verbunden. Damit wird der Austausch beider Bereiche bei Veranstaltungen und Festen als große Raumeinheit ermöglicht. Die Organisation der fünf Gruppenbereiche folgt dem Prinzip der Verbindung aus Gruppenraum, Terrasse/Balkon, Nebenraum, Schlaf-/Differenzierungsraum, WC und Abstellraum. Vier Gruppenräume haben Zugang zu Terrassen, der Fünfte, zur Stadtseite hin gelegene, besitzt einen großen verglasten Balkon, der das Erscheinungsbild des neuen Gebäudes entscheidend prägt. Er ragt seitlich über die Gebäudeecke hinaus und erlaubt den Kindern den Blick in den Garten. Entlang der denkmalgeschützten Mauer bildet die Freitreppe einen direkten Zugang in den Garten.

Maßstäblichkeit der Kinder
Die Brüstung der Freitreppe besitzt einen Handlauf, der den Kindern einen Ausblick auf das Torhaus ermöglicht. Die äußeren Laibungen der Fenster nehmen Faltarmmarkisen auf, die einen flexiblen Sonnenschutz gewährleisten. Mit dem Grad der Öffnung kann der Ausblick individuell bestimmt werden und erlaubt den Bezug zur Maßstäblichkeit auf Augenhöhe der Kinder. Im Inneren sind die Fenster als große Sitznischen ausgebildet. Mit einer Höhe von 40 cm über dem Fußboden können die Kinder dort spielen, lesen oder hinausschauen. Die abgehängte Decke aus Akustikplatten schafft ein angenehmes Raumgefühl.

Materialität und Konstruktion
Das Gebäude ist als Stahlbetonkonstruktion geplant. Die Fassadenbekleidung besteht aus leicht überlappend montierten, flachen Ziegelplatten in einem Rotton. Ihr Farbenspiel und die Reliefwirkung verleihen den Oberflächen eine außergewöhnliche Materialität. Die Ziegel sind zudem Ausdruck unserer Überlegungen zur Nachhaltigkeit durch eine lange Lebensdauer der Materialien, Recycling und ein Minimum an Wartung. Entsprechend der Gestaltungssatzung der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Münster ist die Dachfläche als sehr flach geneigtes Walmdach geplant. Die Verkleidung besteht aus rotem Pfalzblech. In das Dach sind Oberlichter eingesetzt, die tiefer im Gebäude liegende Bereiche des Obergeschosses belichten und räumliche Akzente setzen.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Carolina Vital do Rêgo, Minh Le, Tuan Anh Nguyen, Soleïa Pierre

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United-Architektur-Kinderkarten-Münster-Section
United-Architektur-Kinderkarten-Münster-Kindergartenmodell
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United-Architektur-Kinderkarten-Münster-Garden

Produktdesign

Büromöbel

Anwaltskanzlei Meyer-Köring, Bonn/Berlin, Deutschland
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United-Architektur-Kanzlei-Meyer-Köring-Berlin-Umbau-Möbel-sideboard2
United-Architektur-Meyer-Köring-Funiture-Design-Sideboard-Carpenter-1

Flughafenterminal Innsbruck, Österreich

Flughafenterminal Innsbruck

Österreich

Der Innsbrucker Flughafen befindet sich zwischen zwei Gebirgsketten. Nördlich erstreckt sich die Inntalkette der Karwendel, im Süden erheben sich die Vorberge der alpinen Zentralkette. Unser Wettbewerbsbeitrag für den neuen Flughafenterminal schafft eine klare Orientierung für alle Reisenden. Ein lang gestrecktes leichtes Vordach verbindet das Terminalgebäude mit dem Bestandsgebäude für den Check-In. Das Dach im städtebaulichen Maßstab des Vorplatzes und des gegenüberliegenden Parkhauses ist Teil einer neuen verlängerten Auffahrt und einen überdachten Raum zum Aussteigen mit Gepäck schafft. Die dunkle Glasfassade des bestehenden Check-In Gebäudes wird über die gesamte Fassade des Neubaus erweitert und verstärkt damit unseren Ansatz eines Gesamtentwurfs. In der Fassade spiegelt sich die umliegende Gebirgslandschaft. Dahinter öffnet sich die zentrale Abflug- und Ankunftshalle.

Innerhalb der Halle befindet sich eine schräg angewinkelte und holzverkleidete Wand, die sich als Orientierungselement durch das gesamte Gebäude erstreckt und den öffentlichen Teil des Terminals vom sicherheitsrelevanten Teil trennt. Das Innere des Wandvolumens nimmt Fahrstühle, notwendige Treppenräume, Neben- und Sanitärräume auf. Die Träger der Dachkonstruktion bestehen aus regionalem Fichtenholz. Zwei quer liegende Lichtfugen, im Eingangsbereich und an der Schrägwand, dienen zur natürlichen Belichtung der zentralen Halle.

Ein entscheidender Aspekt des Entwurfs ist die funktionale innere Anbindung des Neubaus an das Bestandsgebäude. So verbindet die zukünftige Abflug- und Ankunftshalle den Check-In Bereich im Bestand mit der neuen Ankunftsebene im Erdgeschoss und der Abflugebene im Obergeschoss. Dort sind auch ein Café, ein Supermarkt, Läden und ein Restaurant mit Blick auf das Flugfeld angeordnet. Büros und Technik sind unabhängig von den Passagieren im zweiten Obergeschoss untergebracht. Der neue Terminal nimmt die Geschosshöhe des bestehenden Check-In Gebäudes auf. Sicherheitskontrolle und Abflugebene im Obergeschoss befinden sich auf der gleichen Ebene wie im Bestandsgebäude. Um zu den Flugsteigen und den die Wartebereiche für Schengen und Nicht-Schengen Flüge zu kommen, gelangen die Passagiere über eine interne Treppenerschließung zurück in die Erdgeschossebene, auf der sich die Ausgänge zum Flugfeld befinden.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Minh Le, Tuan Anh Nguyen, Mariam Founda, Jerome Schloh
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Case Study House II, Griechenland

Case Study House II

Platanias, Griechenland

Das Ferienhaus befindet sich im Küstenort Platanias an der Südküste der Pilion-Halbinsel. In dieser Region Griechenlands wird die Landschaft durch die Nähe von bewaldeten Bergen und dem Meer geprägt. Als Fallstudie steht die experimentelle Natur des Hauses für den innovativen Geist nachhaltigen Designs. Es verwendet ausschließlich recycelbare und wiederverwendbare Materialien, was die Nachhaltigkeit von Grund auf betont.

Das Haus ist als Holzbau konzipiert. Die leichte Bauweise berücksichtigt auch die Anforderungen an Erdbebensicherheit in der Region. Die Fassaden bestehen hauptsächlich aus Glas und transluzenten Polycarbonatplatten, die nicht nur die optische Attraktivität steigern, sondern auch natürliches Licht einlassen und gleichzeitig Privatsphäre wahren. Diese Platten schaffen ein weiches, diffuses Licht im Inneren des Hauses und verwischen die Grenzen zwischen Innen- und Außenräumen.

Das Haus besteht aus drei Haupteinheiten. Erstens: dem Wohnzimmer, Essbereich, der Küche und der überdachten Terrasse. Zweitens: einer kompakten Gruppe von Schlafzimmern und Badezimmern. Drittens: einer Dachterrasse mit Meerblick. Der Zugang erfolgt über eine Treppe, die sich an der überdachten Terrasse befindet. Der längliche Raum wird von transluzenten Polycarbonatwänden umrahmt, die Privatsphäre bieten und vor der mediterranen Brise schützen.

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Museum des 20. Jahrhunderts, Berlin

Erweiterung der Neuen Nationalgalerie

Museum des 20. Jahrhunderts, Berlin

Unser Entwurf für das Museum des 20. Jahrhunderts, die Erweiterung der Neuen Nationalgalerie Berlin, stärkt die städtische Präsenz des Kulturforums zur Potsdamer Straße. Das neue Gebäude schafft das seit der Wiedervereinigung fehlende maßstäbliche Gegenüber zur Staatsbibliothek und der Berliner Philharmonie. Gleichzeitig fasst es die historische Bebauungskante entlang des Matthäikirchplatzes.

Die Leitidee für den Museumsneubau ist das Fenster zur Stadt. Die  Als Vermittler zwischen Stadt- und Kunstraum unterstreicht sie den öffentlichen Charakter des Gebäudes. Gleichzeitig gliedert sie die Etagen in Längsrichtung und öffnet das Gebäude mit großzügigen Ausblicken zur Neuen Nationalgalerie und zur Philharmonie.

Das Gebäude besitzt zwei Haupteingänge. Auf der Seite zur Potsdamer Straße leitet ein lang gestreckter Rücksprung des Baukörpers hin zum Foyer. Vom Scharoun- und Mathäikirchplatz kommend erfolgt der Zugang über die großzügige Eingangsterrasse vor der raumbestimmenden Platane.

Die Fassaden bestehen aus silber eloxierten Aluminiumplatten und sind im Sockelbereich als Interpretation des Fassadenmusters der Philharmonie konzipiert. In den darüberliegenden Geschossen sind die Platten im Maßstab verdoppelt und unterstreichen die aufstrebende Form des Baukörpers.

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Das Raumkonzept des Museumsneubaus umfasst vier Ausstellungsebenen, die sich in zwei räumlich zusammenhängende Bereiche aufteilen. Die beiden Bereiche, untere Ausstellungsebene und Erdgeschoss sowie die Flächen in der ersten und zweiten Ausstellungsebene, sind jeweils über doppelgeschossige Räume als Einheit erlebbar.

Die Geschossebenen werden von zwei »Stadtfenstern« belichtet, die den Ausstellungsparcours gliedern und mit Ausblicken auf das Kulturforum und die umliegende Stadt zum Verweilen einladen.

Die Erschließung der Ausstellungsflächen erfolgt über einen zentralen Erschließungskern mit Haupttreppe und Fahrstühlen. Verwaltung und Restauration verfügen über einen separaten Nebenaufzug.

Das Kunstdepot ist zweigeteilt. Ein Teil befindet sich im obersten Geschoss des Gebäudes. Dort sind ebenfalls die wissenschaftliche Verwaltung und die Restaurierung angegliedert. Durch die räumliche Nähe dieser drei Funktionen werden die interne Kommunikation und Effizienz der Arbeit gefördert. Der zweite Teil befindet sich im unteren Ausstellungsgeschoss.

Die Belichtung der Ausstellungsflächen mit Kunstlicht erfolgt über eine Rasterdecke mit flexiblen Leuchtelementen. Innerhalb der abgehängten Struktur befinden sich zudem die Belüftungs- und Klimaanlage. Wand- und Bodenflächen sind somit von jeglicher Technik befreit und erlauben eine hohe Flexibilität und Qualität der Nutzung.

Architekt: Jens Brinkmann
Landschaftsarchitekt: Siegfried Bacher, Berlin
Mitarbeit: Cécile Bernard, Emily Pearce, Chiara Sanguin,
Mona Rahal, Francesca Klute
Renders: Thomas Saint-Guillain, Alessandra Roccia
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United-Architektur-Extension-New-National-Gallery-Berlin-GrundrissGF
United-Architektur-Extension-New-National-Gallery-Berlin-WEST-EST-Section
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