Archäologisches Museum Palmela, Portugal

Archäologisches Museum Palmela

European 8 Wettbewerb, Aldeia Bacelo, Portugal

Die Leitidee für unseren Wettbewerbsbeitrag ist die Verbindung der natürlichen Umgebung, bestehenden urbanen Strukturen und einer neuen Zentralität. Dabei sollen die dominanten stadträumlichen Elemente von Aldeia Bacelo
– die Grenze zwischen dem Arrábida Naturpark und dem Stadtgebiet
– die topografische Situation in Form von geringen, aber doch merklichen Höhenunterschieden
– der dominante Horizont des Louro-Bergkamms, der die ganze Stadt überragt
verstärkt und neu erlebbar werden.

Der Neubau des Archäologischen Museums spiegelt nicht nur die natürliche Form der archäologischen Ausgrabungsstätte wider, sondern verbindet sich durch die in die Landschaft ausgreifenden Gartenterrassen mit dem Außenraum. So bleiben die Grenzen zwischen Neuem und bereits Vorhandenem klar erkennbar, aber ihre räumliche Überlagerung schafft einen neuen heterogenen Ort. Die begehbaren, begrünten Dachflächen werden Teil des Landschaftserlebnisses. Konisch geformte Oberlichter leiten das Licht in das Innere des Gebäudes und werden dort zu skulpturalen Ausstellungsvitrinen.

Architekt: Jens Brinkmann
Projektarchitektin: Cristiane Egger
Mitarbeit: Anna Kulka, Vanessa Nebgen

United-Architektur-Pamela-Archeological-Site-Museum-Schnitt
United-Architektur-Pamela-Archeological-Site-Museum-Grundriss
United-Architektur-Pamela-Archeological-Site-Museum-AUSSTELLUNGS-RAUM
United-Architektur-Pamela-Archeological-Site-Museum-Modell

Strandbad Bruggerhorn, Schweiz

Strandbad Bruggerhorn

St. Margrethen, Schweiz

Das Bruggerhorn ist ein schweizer Badesee mit Blick auf die Ausläufer der Vorarlberger Alpen. Entstanden als Baggersee zur Kiesgewinnung besitzt er historische Bedeutung als Teil des alten Rheinflussbetts. Der Wettbewerbsbeitrag für das neue Strandbad Bruggerhorn ersetzt ein Ensemble aus zwei Bestandsgebäuden aus den siebziger Jahren. Der Weg des Besuchers verbindet den Eingangsbereich, Kassen, Umkleiden, die Terrasse mit Restaurant, die Liegewiese und eine Terrassentreppe zum Sonnenbaden.Das Entwurfskonzept für das neue Strandbad beruht auf drei zentralen Prinzipien.

Prinzip 1: Das Gebäude als Spange
Das neue Gebäude bildet eine Spange zwischen der offenen Liegewiese und der kleinteiligen Geometrie des Wegesystems der Campingplatzanlage. Es gliedert sich in sechs unterschiedlich lange, eingeschossige Gebäuderiegel mit Satteldach.

Prinzip 2: Neue Eingangssituation
Der Entwurf fügt drei Baukörper zu einer neuen Gesamtform zusammen. Zwei der Baukörper sind verbunden, der dritte markiert als freistehendes Gebäude den neuen Eingang zum Strandbad. Eine leichte Holzdachkonstruktion überspannt den Kassenbereich und ist witterungsbeständig ausgebildet.

Prinzip 3: Innenraum als Großraum
Die räumlichen Qualitäten des Innenraums liegen in der Ausbildung als Großraum. Im Restaurant und im Garderobentrakt ergeben sich Raumfolgen von zwei sowie drei Dachfeldern, deren Konstruktionsweise entscheidend zum offenen Gesamteindruck beiträgt.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Paula Dagmar Petrovic

Zusammenarbeit mit:
Landschaftsarchitektur: Donald Jacob, Basel, Schweiz

United-Architektur-Strandbad-Bruggerhorn-Lageplan
United-Architektur-Strandbad-Bruggerhorn-Schnitt
United-Architektur-Strandbad-Bruggerhorn-Fassadenschntt
United-Architektur-Strandbad-Bruggerhorn-Modell

Kite Surf Schule, Brasilien

Kite Surf Schule

Lençóis Maranhenses, Brasilien

Ort dieses Wettbewerbsprojekts ist der Nationalpark Lençóis Maranhenses an der Nordostküste Brasiliens. Das ausgedehnte, 1.550 km2 große Dünengebiet wird durch Süßwasserlagunen unterbrochen und bildet einen weltweit einzigartigen Naturraum. Der stetige Wind durch die Nähe zum Äquator formt die Wanderdünen und Wasserflächen mit der Zeit zu immer neuen Formen. Diese besondere Lage macht die Lençóis Maranhenses zu einem großartigen Gebiet für Kite Surfer.

Die Kite Surf Schule ist ein ‘Kite Boot’. Unser Entwurf schlägt ein leichtes zweigeschossiges Stahltragwerk vor, das auf einer Pontonstruktur befestigt ist. Das extreme Klima bildet eine besondere Herausforderung an den Entwurf. Wind-, Sonnen- und Sichtschutz werden durch textile Gewebe gewährleistet. Die prägnante rote Farbgebung besitzt eine weithin sichtbare Signalwirkung und reiht sich in das Farbspektrum der bunten Kites ein. Die schwimmende Pontonstruktur und das Tragwerk sind anpassungsfähig an die jahreszeitlichen Veränderungen der Dünen und Lagunen sowie in der Montage und Demontage einfach zu handhaben. Die Pontons bestehen aus Polyethylen-Schwimmkörpern, die fest verbunden eine begehbare und hoch belastbare Fläche für die Stahlelemente bildet. Sie bilden eine Aussichtsterrasse für Surfer und Zuschauer.

4 Hauptziele:

Innen-Außen Erfahrung – Der Entwurf schafft eine Innen-Außen Erfahrung, die Sonnen- und Windschutz ermöglicht. Abhängig von der Funktion in gemeinschaftlichen und privaten Bereichen besitzt das textile Gewebe eine unterschiedliche Durchlässigkeit. Ein großes, schräg zur Sonne ausgerichtetes Verschattungselement schützt den Aufenthaltsbereich und bildet ein großes Fenster zur Landschaft.

Weithin sichtbares Zeichen – Aus Sicht der Surfer bildet das Kite Boot ein weithin sichtbares Orientierungspunkt. Seine Farbe kontrastiert mit der Farbe des blaugrünen Wassers und der hellen Sanddünen. So leitet es die Surfer zurück zur Schule.

Nachhaltige Konstruktionsweise – Das Stahltragwerk wurde aufgrund der langen Nutzungsdauer und seiner sehr guten Recycle Fähigkeit gewählt. Die gesamte Struktur kann leicht zerlegt, wieder eingeschmolzen und ohne Verlust der Materialeigenschaften in neue Formen umgewandelt werden.

Funktionale Gesamtstruktur – Die langlebigen Kunststoffpontons bilden eine stabile Basis für das Stahltragwerk und eine Terrasse, von der man die Kite Surfer beobachten kann. Die multifunktionale Gesamtstruktur nimmt Schlafkojen, Lagerflächen, Küche und sanitäre Anlagen auf. Tanks auf der Dachebene dienen als Trink- und Brauchwasserspeicher.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Jerome Schloh, Chiara Sanguin, Emily Pearce, Minh Le, Tuan Anh Nguyen
United-Architektur-Kitesurf-school-Landscape Photocollage
United-Architektur-Kitesurf-school-Eingang-Perspective
United-Architektur-Kitesurf-school-AXO-INVERTED
United-Architektur-Kitesurf-school-Terrace-Perspective
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United-Architektur-Kitesurf-school-Innenraum-Zimmer
United-Architektur-Kitesurf-school-Section

Strandhaus Paúba, Brasilien

Strandhaus Paúba

São Sebastião, Brasilien

Paúba ist ein Strand und ein gleichnamiges Dorf in der Gemeinde São Sebastião, südöstlich von São Paulo. Die Projektstudie für ein Strandhaus umfasst die Erweiterung eines bestehenden Hauses um einen Gästewohn- und Essbereich mit zwei Schlafzimmern sowie fünf Apartments, die separat vermietet werden können. Der Entwurf verbindet die Schönheit der umgebenden Landschaft mit der Komplexität eines flexibel nutzbaren Gebäudes und der Einfachheit saisonal genutzter Architektur. Leitende Idee des Entwurfs war die Verbindung von Innen- und Außenraum durch überdachte Terrassen und gezielte Ausblicke in die Umgebung.

Eine große, flach geneigte Dachfläche überspannt das gesamte Gebäude. Sie erlaubt den Blick auf die Umgebung und die fernen Berge. Zudem bietet sie Schutz vor der klimatisch typischen Mischung aus starker Sonneneinstrahlung und regelmäßigen starken Regenfällen. Das U-förmige Haus steht auf einer Terrassenplattform, die als Veranda und Parkplatzfläche dient und eine große Flexibilität in der Anpassung an verschiedene Belegungsmuster bietet. Alle Räume sind von Innen und Außen zugänglich und die Apartments lassen sich räumlich verbinden. Hofterrasse und Innenraum eröffnen schöne Ausblicke in den umgebenden subtropischen Atlantischen Küstenregenwald.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Simone Buck, Katharina Schüler

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United-Architektur-Pauba-Haus-Grundstück-Collage
United-Architektur-Pauba-Haus-Ansicht-Collage
United-Architektur-Pauba-Haus-Modell-Aufsicht

Finalist, This is not Manhattan

This is not Manhattan

New York City, USA, Finalist

Der internationale Ideenwettbewerb hatte das Ziel den öffentlichen Raum entlang des East Rivers neu zu interpretieren und Vorschläge für zukünftige neue Nutzungen zu erarbeiten. Unser Beitrag This is not Manhattan thematisiert den Leerraum über dieser ausgedehnten horizontalen Wasserfläche mitten in der Stadt. Das Projekt schlägt einen neuen Sandstrand entlang des East River Uferverlaufs der Stadtteile Queens und Brooklyn vor. Mit der Dekontextualisierung New Yorks geben wir der Metropole genau das zurück, was diese Wasserstadt bisher ausgeschlossen hat: einen Strand.

Ausgangspunkt unserer Überlegungen für die zukünftige Identität des East Rivers war der fortschreitende Wandel des industriellen Charakters seiner ehemaligen Hafengebiete. Während die Skyline Manhattans sich visuell über die gesamte Länge erstreckt, sind die Uferzonen der angrenzenden Stadtteile bis heute vollständig vom Fluss abgeschnitten. Die endlose horizontale Fläche des Strands ermöglicht einen neuen Zugang zur außergewöhnlichen Kraft der Leere entlang des Flusses. Sie bildet den Gegensatz zur Dichte und Vertikalisierung Manhattans. Damit schafft sie ein Gegenüber zur typischen New York Erfahrung und schafft einen Ort, der den Besuchern den Zugang zum Wasser erlaubt. Ein physicher Zugang zum Wasser setzt aber sauberes Wasser voraus und erlaubt einen neuen Blick der Stadt auf das Wasser.
Während der Strand der bestehenden Uferzone vorgelagert ist, werden die angrenzenden Hafengebiete durch die Ausweitung der städtischen Rasterstrukturen Queens und Brooklyns neu gegliedert. Der heutige Flussverlauf ist durch eine Reihe parallel verlaufender funktionaler Systeme geprägt. Einzelne bestehende Gebäude können in das neue Gefüge einbezogen werden. Diese Strategie erlaubt eine flexible und kontextuelle zukünftige Stadtentwicklung, deren Vorhersage zwar nicht gänzlich möglich ist, deren verbindende Konstante jedoch immer der neue Strand sein wird.

Architekten/Entwurf: Jens Brinkmann, Fabien Gantois

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United-Architektur-This-is-not-Manhattan-Programm
United-Architektur-This-is-not-Manhattan-Modell

Haus des Kindes, Golßen

Haus des Kindes

Kindergarten, Golßen, Deutschland

Räume wirken, Räume erziehen, Räume bilden, Räume brauchen Gestaltung; Die vier Grundprinzipien für die Bedeutung der Raumwahrnehmung in der Entwicklung des Kindes sind der Ausgangspunkt unserer Überlegungen zu diesem Entwurf. Der Umbau des Gebäudes der ehemaligen Grundschule Golßen in eine Kindertagesstätte umfasst vier Gruppenräume, einen Krippenbereich, einen Sport- und Bewegungsraum, einen Aula- und Essraum, einen Musikraum, ein Kinderlabor und -küche sowie eine Kinder- und Jugendbibliothek. Leichte, kinderfreundliche Materialien kommen zum Einsatz: transluzente farbige Kunststoffoberflächen, Holz sowie Holzwolleplatten im Deckenbereich. Letztere wirken sich positiv auf die Raumakustik aus.

Die Verringerung der Raumhöhe durch eine leicht geschwungene abgehängte Decke entspricht der Maßstabswahrnehmung der Kinder. Eingestellte farbige Boxen aus Polycarbonat schaffen eine neue funktionale Trennung in Flur- und Gruppenbereiche. Sie dienen der Orientierung und beinhalten Spiel- und Rückzugsräume für die Kinder sowie Nebenfunktionen wie Garderoben, Sanitärbereiche, Küche und Lagerflächen. Der Krippenbereich wird um eine den Gruppenräumen vorgelagerte überdachte Terrasse mit einer Pergola aus Stahl und Sonnensegeln erweitert. Die Terrasse verbindet die drei Ausgänge der Gruppenräume im Erdgeschoss und ermöglicht den Zugang zum Außenraum und den tiefer gelegenen Spielbereich des Gartens. Sitzflächen mit integriertem Stauraum für Spielzeuge flankieren den Freibereich mit Sandkasten. Bestehende Bäume wurden erhalten und bilden eine natürliche Verschattung. Im Innenhof wurde eine neue Fluchttreppe als Stahlkonstruktion errichtet.

Architekten: Jens Brinkmann, Doreen Ebert, Prof. Bernd Huckriede, Alejandro Tomás-Roldán
Mitarbeit: Simone Buck, Roman Röhrig, Philipp Stroh
Fotos: Frank Hülsbömer

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United-Architektur-Haus-des-Kindes-Nursery-school-Schlafraum
United-Architektur-Haus-des-Kindes-Nursery-school-Corridor
United-Architektur-Haus-des-Kindes-Nursery-school-Verbindung
United-Architektur-Haus-des-Kindes-Nursery-school-Garderobe
United-Architektur-Haus-des-Kindes-Nursery-school-Badezimmer
United-Architektur-Haus-des-Kindes-Nursery-school-Collage
United-Architektur-Haus-des-Kindes-Nursery-school-Außentreppe
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Kunstinstallation mit Bernd Trasberger

Kunstinstallation mit Bernd Trasberger

Humboldt Forum Berlin, Deutschland

Der Wettbewerbsbeitrag »Mocca Eck« des Künstlers Bernd Trasberger ist eine Kunstinstallation in der zentralen Treppenhalle des Humboldt-Forums in Berlin. Die Arbeit schlägt eine konzeptionelle Doppelung des ursprünglichen Wandobjekts im Stadtraum vor und eröffnet wichtige Fragen zur Debatte um den Erhalt bedeutender Relikte aus Architektur und Kunst der ostdeutschen Moderne.

United hat in Zusammenarbeit mit dem Künstler in der zweiten Phase des Wettbewerbs (9 Teilnehmer)  die technisch-ästhetischen Überlegungen der Verortung des Objekts (Kaffeetasse und Dampf) im Raum entwickelt und dargestellt. Das Objekt wird über eine mit Drahtseilen abgehängte filigrane Rahmenkonstruktion im Raum gehalten.

Der Vorschlag sieht die Restauration der stark beschädigten Kaffeetasse vor, die an der Fassade des legendären Hauses der Statistik am Alexanderplatz angebracht ist. Diese sollte als Skulptur über der Haupttreppe des neuen Humboldt-Forums aufgehängt werden. Die Spuren des aufsteigenden Dampfes, die früher den Weg zum Café Mocca Eck, einem wichtigen Ort des öffentlichen Lebens im ehemaligen Ost-Berlin, wiesen, werden neu angeordnet und schweben über der Treppe. Das Projekt sieht zudem die Erstellung einer Kopie der originalen Kaffeetasse vor. Die Nachbildung sollte im Zuge der zukünftigen Renovierung des Hauses der Statistik den Platz des Originals einnehmen. Mit der konzeptionellen Vervielfältigung der Kaffeetasse soll ein neuer Dialog zwischen dem Humboldt-Forum als neuartigem, dem Prozess und der Forschung gewidmetem Museum und dem Stadtraum hergestellt werden.

Architekt: Jens Brinkmann
Mitarbeit: Gonca Yilmaz, Dana Faridani-Rad

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United-Architektur-Installation-Trasberger-Modell
United-Architektur-Installation-Trasberger-Galerie
United-Architektur-Installation-Trasberger-View
United-Architektur-Installation-Trasberger-Back

Haus B, Hannover

Haus B

Hannover, Deutschland

Die Bauherren baten um den Umbau ihres Doppelhauses aus den 1960er Jahren in der Innenstadt von Hannover. Das großzügige Haus lebt durch die Zweigeschossigkeit des zentralen Wohn- und Essbereichs. Das Projekt umfasst eine neue Bibliothek und Möbel, darunter ein Sideboard und klappbare Sitzkissen aus Filz, die Erhöhung der Geländer im Obergeschoss sowie lichtdurchlässige Schiebewände als Raumteiler. Die zurückhaltende Intervention der neuen Elemente und räumliche Großzügigkeit waren das architektonische Hauptthema dieses Projekts. Verwendet werden Materialien wie weißes Polyester-Netzgewebe, transparentes und transluzentes Polycarbonat sowie weiß beschichtete Metallbefestigungen und Stahlseile.

Auch das hängende Sideboard im Wohnraum vermittelt den Eindruck von Leichtigkeit. Mit einer seitlichen Halterung bildet es eine Fuge entlang der Wand aus. Das Möbelstück ist aus weiß beschichtetem Metall gefertigt und hat drei Klapptüren auf der Vorderseite. Die Gestaltung der Sitzkissen greift die Form der Treppenstufen auf und blockiert diese, damit sich die Kinder nicht verletzen können. Sie können auf verschiedene Weise genutzt werden, zum Beispiel zum Sitzen, Spielen oder Ausruhen.

Die Sitzpolster sind in verschiedenen Konfigurationen erhältlich und werden auf Anfrage gefertigt.

Architekt: Jens Brinkmann
Herstellung Sitzpolster: Elena Kikina
Fotos: Birgit Krause

United-Architektur-Haus-B-Corridor
United-Architektur-Haus-B-Dinning
United-Architektur-Haus-B-Modell

Tiroler Forschungsarchiv, Österreich

Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen

Hall in Tirol, Österreich

Unser Entwurf für das Sammlungs- und Forschungszentrum schlägt einen kubischen, geschlossene Baukörper vor, der als Lagerstätte und Forschungsarchiv für Kulturgüter der Tiroler Landesmuseen dient. Das Dach als fünfte Fassade ist durch Oberlichter und Lichthöfe strukturiert und fügt sich in die heterogene Baustruktur der umliegenden Bauten ein. In der unmittelbaren Umgebung wirkt das Gebäude kompakt. Einschnitte in die steinerne Fassade spielen auf archäologische Ausgrabungsgräben an. Im Erdgeschoss befinden sich die Anlieferungsbereiche und Werkstätten. Das Untergeschoss nimmt das Archiv auf; in den oberen Etagen befinden sich Büros und Ateliers, die Tageslicht benötigen. Die Schichtung des Gebäudes schafft eine differenzierte räumlichen Gliederung der Funktionsbereiche in klimatisch und belichtungsrelevante Bereiche.

Architekten: Jens Brinkmann, Bernd Huckriede
Mitarbeit: Julie Biron, Lorenza Manfredi

United-Architektur-Tyrol-Research-Archive-Modell
United-Architektur-Tyrol-Research-Archive-Lageplan

Case Study House I

Case Study House I

Brandenburg, Deutschland

Das saisonal genutzte Haus macht die enge Verbindung mit der Natur zur Leitidee des Entwurfs. So wird die Grenze zwischen Innen- und Außenraum aufgehoben. Der lang gestreckte Innenraum, entlang der verglasten Gartenfassade, wird durch Raummodule mit unterschiedlichen Funktionen strukturiert. Das sichtbare Stahltragwerk des Hauses ist ein wichtiges Gestaltungselement der inneren Dachflächen. Sichtbetoin, Holz und geschliffener Estrichboden repräsentieren die Vilefalt der verwendeten Materialien als Gesamtkomposition.

Architekt: Jens Brinkmann.
Mitarbeit: Aya Yamanaka, Derek Kleynhans, Julius Hahmann, Juan Carlos Zapata Baldrich, Mariam Founda

United-Architektur-Case-Study-House-Collage1
United-Architktur-Case-Study-House-Icon
United-Architktur-Case-Study-House-Icon
United-Architektur-Case-Study-House-Exploded-Axonometrie
United-Architektur-Case-Study-House-Exploded-Axonometrie
United-Architektur-Case-Study-House-Modell1
United-Architektur-Case-Study-House-Modell2

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